Autogenes Training
Autogenes Training ist ein anerkanntes Entspannungsverfahren, das auf Selbstsuggestion und konzentrierter Aufmerksamkeitslenkung basiert. Ziel ist es, körperliche und psychische Entspannungsreaktionen zu fördern.
Das Autogene Training wurde von Psychiater Johannes Heinrich Schultz im 20. Jahrhundert entwickelt und hat sich seitdem international als Entspannungs- und Selbstregulationsmethode etabliert. Es wird in medizinischen, therapeutischen und präventiven Kontexten angewendet.
Das theoretische Modell beruht auf psychophysiologischen Zusammenhängen zwischen Vorstellung, Aufmerksamkeit und körperlicher Reaktion. Durch wiederholte Übungen sollen autonome Funktionen wie Muskelspannung, Atmung und Kreislauf beeinflusst werden.
Die Befunderhebung erfolgt durch die Anamnese. Die Anwendung besteht aus angeleiteten Übungen, die regelmäßig und selbstständig praktiziert werden. Die Methode kann einzeln oder in Gruppen vermittelt werden.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Das Autogene Training ersetzt keine psychotherapeutische oder medizinische Behandlung bei schweren psychischen oder körperlichen Erkrankungen.
Rechtshinweis: Autogenes Training ist ein anerkanntes Entspannungsverfahren. Die Wirksamkeit ist abhängig von regelmäßiger Anwendung und individueller Übungspraxis.
Suchergebnisse















