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Schüßler Salze im Herbst und Winter – Diese Krankheitsbilder stehen im Fokus

Herbst und Winter – Krankheitsbilder

Ob Wintermüdigkeit, Schnupfen oder trockene Haut: Für viele Menschen ist die kältere Jahreszeit mit physischen und psychischen Beschwerden verbunden. Vor allem Erkrankungen der Atemwege nehmen im Herbst und Winter zu. Das Spektrum reicht dabei von harmlosen Erkältungen, die schnell überstanden sind, bis zu komplizierteren Krankheitsbildern wie Nebenhöhlenentzündung, Bronchitis oder gar Lungenentzündung. Doch auch der sogenannte Winter-Blues aufgrund von Lichtmangel kann einem zu schaffen machen.

Um gut und gesund durch die bevorstehenden Monate zu kommen, sollten wir unsere körpereigene Immunabwehr jetzt gezielt stärken. Ein starkes Immunsystem kann Krankheitserreger abwehren oder soweit in Schach halten, dass ein Infekt schnell und komplikationslos ausheilt. Gesunde Ernährung, frische Luft und ausreichend Bewegung stehen dabei im Mittelpunkt. Begleitend können bestimmte Schüßler Salze unsere Abwehrkräfte fördern. Wichtig ist außerdem, dass wir während der Winterzeit unser Bedürfnis nach Schlaf und Wärme nicht missachten.

Typische Beschwerden in der kalten Jahreszeit 

Winterschlaf halten – das würden in der kalten Jahreszeit wohl einige gern tun. Doch leider müssen wir im Herbst und Winter ebenso funktionieren wie im Frühling und Sommer, wenn es uns viel leichter fällt, früh aufzustehen, wach zu sein und konzentriert zu arbeiten. Viele Menschen fühlen sich in der dunkleren Jahreshälfte müde, abgeschlagen und lethargisch. Einige haben den Winter-Blues – eine melancholische Stimmung, die allerdings von einer behandlungsbedürftigen Depression abzugrenzen ist.

Darüber hinaus ist die Winterzeit leider auch Erkältungszeit. Ob Grippe oder „nur“ grippaler Infekt, Rhino- oder Coronaviren, eine Vielzahl an Krankheitserregern ist unterwegs, die dank Tröpfcheninfektion in überfüllten Innenräumen schnell von Mensch zu Mensch weitergegeben werden. Heizungsluft sorgt für trockene Schleimhäute in den Atemwegen, was im Zusammenspiel mit geschwächten Abwehrkräften die rasante Vermehrung der Viren und den Ausbruch von Erkältungskrankheiten begünstigt. Auch Magen-Darm-Infekte, die zum Beispiel durch Noroviren ausgelöst werden, verbreiten sich in der kalten Jahreszeit schneller. Umso wichtiger ist es, Hygiene- und Schutzmaßnahmen einzuhalten und darüber hinaus das Immunsystem zu stärken.

Nicht zuletzt verursacht die Kombination von Kälte draußen und (zu) warmer, sehr trockener Luft drinnen oft Hautprobleme. Gerade der häufige und abrupte Wechsel stellt für die Haut ebenso eine Belastung dar wie für die Schleimhäute, sodass empfindliche Personen im Winter oftmals mit rissiger Haut zu kämpfen haben. Bei Menschen, die zu Neurodermitis neigen, können Winterkälte und Heizungsluft das Auftreten von Hautproblemen bis hin zu Ekzemen begünstigen.

Um diesen Beschwerden vorzubeugen oder sie zumindest zu lindern, kann man mit gesunden Gewohnheiten hinsichtlich Ernährung, Bewegung und Schlaf Körper und Geist Gutes tun. Ergänzend können bewährte Heilmethoden der alternativen Medizin wie Schüßler Salze zur Anwendung kommen, um die Abwehrkräfte zu stärken.

Wie Schüßler Salze Körper und Immunsystem unterstützen können

Zu Beginn einer Erkältung kommt es vor allem darauf an, die körpereigene Immunabwehr zu stärken. Hierfür wird das Schüßler Salz Nr. 3 empfohlen. Ferrum phosphoricum (Eisenphosphat) kann die Bindung von Sauerstoff an die Erythrozyten (roten Blutkörperchen) und damit die Sauerstoffaufnahme überall im Körper verbessern. Dadurch kann auch das Immunsystem effektiver arbeiten. Ferrum phosphoricum sollte bei ersten Symptomen eines Infekts wie Hals- und Kopfschmerzen, Nasen- und Ohrenbeschwerden angewendet werden, um den Ausbruch der Erkrankung möglichst noch zu verhindern.

Das Schüßler Salz Nr. 6, Kalium sulfuricum (Kaliumsulfat), wird als Salz der Entschlackung und Entgiftung bezeichnet. Es kann den Abbau und die Ausleitung von Stoffwechselprodukten und dadurch die Zellerneuerung und Regeneration unterstützen. Angewendet wird dieses Schüßler Salz bei chronischen Entzündungen, Hautproblemen wie trockener, schuppiger Haut sowie bei Husten, festsitzendem Schnupfen und anderen Atemwegsbeschwerden, die schon seit mehreren Tagen bestehen.

Magnesium phosphoricum (Magnesiumphosphat), das Schüßler Salz Nr. 7, ist wichtig für das einwandfreie Funktionieren der Signalübertragung zwischen den Nervenzellen. Es spielt eine große Rolle bei der Aktivität der Muskeln. Empfohlen wird es deshalb bei Anspannung und Muskelschmerzen sowie bei Stress und zur Linderung von Angst und innerer Unruhe. Außerdem kann Magnesium phosphoricum zur Förderung gesunden Schlafs und zur Behandlung von Schlafstörungen angewendet werden.

Das Schüßler Salz Nr. 11 – Silicea (Kieselsäure) – trägt zur Festigkeit und Stärkung des Bindegewebes, aber auch der Haut, der Haare, Nägel und Knochen bei. Seine Anwendung fördert den Aufbau von gesunder Haut und gesundem Bindegewebe. Silicea kann unter anderem zur unterstützenden Behandlung von Verletzungen und entzündlichen Hauterkrankungen eingesetzt werden. Das Schüßler Salz eignet sich nicht nur zur Einnahme etwa in Tablettenform, sondern auch zur Anwendung direkt auf der Haut (als Bestandteil von Lotionen oder Cremes).

Gesunde Lebensweise für ein starkes Immunsystem

Das A und O für starke Abwehrkräfte ist eine gesunde Lebensweise mit viel Bewegung, genügend Schlaf und nährstoffreicher Ernährung. Im Winter sollte man außerdem darauf achten, sich vor Kälte zu schützen. Die oben genannten Schüßler Salze können die Selbstpflege zusätzlich unterstützen und helfen, die Abwehrkräfte zu stärken.

Zwischen Kälte und Erkältungen besteht ein klarer Zusammenhang – so haben Forschende vor wenigen Jahren herausgefunden, dass bei niedrigen Temperaturen die Immunabwehr in den Nasenzellen deutlich weniger aktiv ist als bei höheren Temperaturen. Bei Kälte funktioniert auch unsere Durchblutung nicht mehr so gut. Und nicht zuletzt leidet unser physisches und psychisches Wohlbefinden, wenn wir frösteln. Sorgen Sie daher ergänzend zu einer korrekt eingestellten Heizung für zusätzliche Wärme: sei es durch gemütliche Socken und einen mollig warmen Pullover, eine flauschige Decke oder heiße Getränke und Speisen. Sehr kälteempfindliche Personen können von einer elektrischen Heizdecke profitieren.

Bewegung hält warm, verbessert die Durchblutung und stärkt die Abwehrkräfte. Integrieren Sie kleine Bewegungsroutinen in den Alltag: Treppe statt Aufzug, kurze Besorgungen zu Fuß erledigen, das Fahrrad nehmen, sofern die Wetterverhältnisse es erlauben. Auf einem Spaziergang lässt sich Frischluft tanken und die Schönheit der Natur erleben, sei es ein Wald in leuchtendem Herbstlaub oder die winterliche Abendstimmung auf den Feldern. Ihnen steht der Sinn mehr nach Indoor-Sport? Dann powern Sie sich im Gym aus, besuchen Sie Hallen- oder Thermalbäder oder widmen Sie sich einem Sport, den Sie wie Yoga oder Pilates auch zu Hause ausüben können.

Achten Sie außerdem auf ausreichend Schlaf. Dass wir im Winter oft müde sind, muss kein Krankheitszeichen sein – im Gegenteil entspricht es unserer Natur, im Winter mehr (und im Sommer weniger) zu schlafen. Geben Sie dem natürlichen Schlafbedürfnis nach, soweit es Ihre beruflichen und familiären Verpflichtungen erlauben. Um gut zu schlafen und ausgeruht aufzuwachen, empfiehlt es sich, das Schlafzimmer nicht zu überheizen und Geräte, die blaues Licht ausstrahlen, möglichst daraus zu verbannen. Abends sollte man auf Kaffee, Alkohol und allzu reichhaltiges Essen verzichten. Gönnen Sie sich stattdessen einen beruhigenden Kräutertee, beispielsweise mit Auszügen aus Baldrian, Melisse, Johanniskraut oder Passionsblume.  

Ernährung kann viel zur Gesunderhaltung (nicht nur) in der kalten Jahreszeit beitragen. Verwöhnen Sie sich mit heißen Suppen, gewürzt mit Ingwer, Kurkuma, Chili und Pfeffer, und leckeren Gerichten aus saisonalem Gemüse: Süßkartoffel, rote Beete, Möhren, Topinambur, Endivien- und Feldsalat sowie die diversen Sorten Kohl aus heimischem Anbau versorgen den Körper mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen. Zitrusfrüchte und Sanddorn sind gute Lieferanten für Vitamin C, das vor freien Radikalen schützt und unsere Immunabwehr stärkt.

Wann ein Arztbesuch wichtig ist

Im Rahmen einer auf ganzheitliche Gesundheit ausgerichteten Lebensführung eingesetzt, können gesunde Routinen, Hausmittel und die richtigen Schüßler Salze einen wertvollen Beitrag zum körperlichen und mentalen Wohlbefinden leisten. Dennoch stellen diese Methoden keinen Ersatz für eine ärztliche Beratung und Behandlung dar. Bleiben Ihre Beschwerden über einen längeren Zeitraum bestehen oder verschlimmern sich sogar, sollten Sie nicht zögern, in der Praxis Ihres Hausarztes oder Ihrer Hausärztin vorzusprechen. Das gilt insbesondere dann, wenn im Rahmen eines Infekts hohes Fieber hinzukommt, Sie unter starken Schmerzen oder – bei Erkrankungen der Atemwege – unter Luftnot leiden. Nennen Sie dem ärztlichen Fachpersonal auch immer alle Medikamente inklusive nicht-verschreibungspflichtiger Präparate und Hausmittel, die Sie aktuell einnehmen, damit Wechselwirkungen, Überempfindlichkeitsreaktionen etc. sicher ausgeschlossen werden können.

 

Isabel S.
Text und Bild mit KI Unterstützung generiert
[12] VÖ 17.01.26