Kieferentspannung
Die Kieferentspannung nutzt gezielte Entspannungsübungen der Gesichts‑ und Nackenmuskulatur, um stress‑ und angstbedingte Anspannungen zu reduzieren und das vegetative Nervensystem (steuert lebenswichtige Organfunktionen) zu beruhigen.
Geschichte und Verbreitung
Die Kieferentspannung beschrieb ab den 1920ern der österreichische Arzt und Pionier der Körperpsychotherapie Wilhelm Reich, indem er den Kiefer als zentralen Ort muskulärer Panzerung verstand. Daraus entwickelten sich Kieferlockerungs-Übungen als Teil der Therapie gegen Stress und Körperbewusstsein. Der Gedanke, dass seelische Konflikte mit körperlichen Beschwerden zu tun haben könnten, gibt es unterschiedlich lange in verschiedenen Kulturen.
Theoretisches Modell
Die Kiefermuskulatur reagiert sensibel auf Stress, Angst und Anspannung, was sich auf den ganzen Körper auswirken kann.
Befunderhebung und Anwendung
Für die Befunderhebung werden Gespräche geführt. Entspannungsübungen können Atemtechniken, Muskelentspannung, Massage oder Körperwahrnehmungsübungen umfassen.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis: Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
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