Baunscheidt-Verfahren
Das Baunscheidt-Verfahren ist ein naturheilkundlich orientiertes Ausleitungs- und Reizverfahren, bei dem die Haut gezielt mechanisch gereizt wird. Ziel ist es, regulative Prozesse im Organismus anzuregen.
Das Verfahren wurde im 19. Jahrhundert von Carl Baunscheidt entwickelt und fand insbesondere in der europäischen Naturheilkunde Verbreitung. Es wird bis heute im komplementärmedizinischen Umfeld angewendet.
Das theoretische Modell geht davon aus, dass durch gezielte Hautreize eine reflektorische Wirkung auf innere Organe und Stoffwechselprozesse erzielt werden kann. Die Methode versteht sich als Umstimmungs- und Ausleitungsverfahren.
Die Befunderhebung erfolgt über die Anamnese und Beurteilung der körperlichen Verfassung. Die Anwendung erfolgt nach genauer Abwägung und beinhaltet das oberflächliche Reizen der Haut mit speziellen Instrumenten (Lebenswecker) sowie das Auftragen entsprechender Substanzen.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Das Baunscheidt-Verfahren ist nicht für alle Personen geeignet und ersetzt keine medizinische Diagnostik oder Therapie.
Rechtshinweis: Das Baunscheidt-Verfahren beruht auf Erfahrungswissen. Eine wissenschaftlich anerkannte Wirksamkeitsbewertung liegt derzeit nicht vor.
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