Aufstellungsarbeit
Die Aufstellungsarbeit ist ein Verfahren, bei dem Menschen oder Symbole stellvertretend für nicht anwesende Personen im Raum platziert werden, wodurch verborgene Dynamiken, wie etwa Beziehungen, Loyalitäten, Spannungen in Familien oder Teams, sichtbar werden.
Geschichte und Verbreitung
Die Geschichte der Aufstellungsarbeit verläuft von Psychodrama (Psychiater Jacob Levy Moreno, 1930er) über Familienskulpturen (Psychotherapeutin Virginia Satir, 1960er) zu Bert Hellingers (katholischer Priester) Familienaufstellungen (1970–1990er) und entwickelt sich danach zu vielfältigen systemischen Aufstellungsformaten weiter. Die Methode wird national sowie international angewendet.
Theoretisches Modell
Der Ansatz basiert auf der Annahme, dass Menschen Teil sozialer Systeme sind und ihre Probleme häufig im Zusammenhang mit diesen Systemen verstanden werden können.
Befunderhebung und Anwendung
In Gruppen- oder Einzelsitzungen werden Personen oder Symbole stellvertretend für Mitglieder eines Systems im Raum positioniert. Dabei finden beratende Gespräche statt.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis: Die Anwendungen unterliegen qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit liegen keine vor.
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