Lösungsorientierte Therapie
Die Lösungsorientierte Therapie ist eine psychotherapeutische und beratende Methode, die - anstelle der ausführlichen Problemanalyse - die vorhandene Fähigkeiten der Lösungsmöglichkeit fördert.
Die lösungsorientierte Therapie wurde in den 1980er Jahren von dem Amerikaner Steve de Shazer und dem koreastämmigen Amerikaner Insoo Kim Berg, beide Psychotherapeuten, entwickelt. Sie entstand aus der systemischen Therapie und wird national wie international angewendet.
Der Ansatz geht davon aus, dass Menschen über Fähigkeiten verfügen, die zur Lösung ihrer Probleme beitragen können. Veränderungen können bereits durch kleine Schritte entstehen.
In der Anwendung werden Fragen nach Ausnahmen vom Problem, nach bereits funktionierenden Strategien und nach gewünschten Zukunftsbildern gestellt. Dadurch sollen neue Handlungsmöglichkeiten sichtbar werden.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt
Grenzen der Methode: Bei komplexen oder langjährigen Problemen kann eine längerfristige therapeutische Begleitung sinnvoll sein. Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis: Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
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