Faszientherapie
Die Faszientherapie ist ein manuelles Therapieverfahren, das sich auf die Behandlung der Faszien konzentriert. Ziel ist es, Spannungen zu lösen und die Beweglichkeit des Gewebes zu unterstützen.
Die Bedeutung der Faszien rückte im 20. und 21. Jahrhundert verstärkt in den Fokus von Medizin und Therapie. Die Faszientherapie wird heute international in physiotherapeutischen und komplementärmedizinischen Kontexten angewendet.
Das theoretische Modell basiert auf der Annahme, dass Faszien als verbindendes Gewebe Einfluss auf Beweglichkeit, Körperhaltung und Schmerzempfinden haben. Verklebungen oder Spannungen werden als funktionelle Störungen betrachtet.
Die Befunderhebung erfolgt durch Anamnese sowie Tastuntersuchung und funktionelle Untersuchung. Die Anwendung erfolgt manuell durch gezielte Druck-, Zug- und Dehntechniken.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Faszientherapie ersetzt keine medizinische Diagnostik oder Therapie und ist nicht für alle Beschwerdebilder geeignet.
Rechtshinweis: Die Faszientherapie ist ein manuelles Verfahren. Die wissenschaftliche Bewertung ist indikationsabhängig.
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