Co-Abhängigkeit - Krank durch Andere?
Die Beratung zu Co-Abhängigkeit (Beziehungsabhängigkeit mit Suchtkranken) beschäftigt sich mit Beziehungsmustern, bei denen Menschen stark von den Problemen oder dem Verhalten anderer beeinflusst werden, etwa im Zusammenhang mit Suchterkrankungen.
Geschichte und Verbreitung
Der Begriff Co‑Abhängigkeit entstand im 20. Jahrhundert im Umfeld der Alkoholismus Bewegung, vor allem in den USA. In den 1980ern verbreitete er sich international. Diese Beziehungsabhängigkeit betont, dass das Muster im Zentrum steht, nicht die Sucht des anderen.
Theoretisches Modell:
Der Begriff Co‑Abhängigkeit (Beziehungsabhängigkeit) beschreibt keine Schuld, sondern Beziehungsmuster, die entstehen können, wenn jemand mit einer suchtkranken Person lebt oder im engen Kontakt ist.
Befunderhebung und Anwendung
In der Beratung werden Beziehungsmuster reflektiert und Strategien zur Abgrenzung und Selbstfürsorge entwickelt.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis: Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
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