Blutegeltherapie
Die Blutegeltherapie ist ein traditionelles naturheilkundliches Verfahren, bei dem medizinische Blutegel gezielt auf die Haut angesetzt werden. Ziel ist es, lokale und systemische Regulationsprozesse unterstützend zu beeinflussen.
Die Blutegeltherapie hat eine lange Tradition und wurde bereits in der Antike angewendet. Sie fand insbesondere im 19. Jahrhundert breite Verbreitung.
Das theoretische Modell beruht auf der Wirkung der im Egelsekret enthaltenen biologisch aktiven Substanzen sowie auf ausleitenden und reflektorischen Effekten. Diese werden als regulativ auf Durchblutung und funktionelle Prozesse betrachtet.
Die Befunderhebung erfolgt anamnestisch und unter Berücksichtigung des allgemeinen Gesundheitszustands. Die Anwendung erfolgt durch gezieltes Ansetzen von Blutegeln durch Heilpraktiker und Ärzte.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Blutegeltherapie ist nicht für alle Personen geeignet und ersetzt keine medizinische Diagnostik oder Therapie. Kontraindikationen müssen berücksichtigt werden. Bei der Einnahme von Blutgerinnungshemmern oder bei Blutungsneigung, muss die Behandlung vorher ärztlich abgeklärt werden
Rechtshinweis: Die Blutegeltherapie beruht auf traditioneller Anwendung und Erfahrungswissen. Eine wissenschaftlich anerkannte Wirksamkeitsbewertung liegt derzeit nicht für alle Anwendungsbereiche vor.
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