Malen nach Märchen
Das Malen mit Märchen wird unterschieden in Jungianische Kunsttherapie mit Märchen, Symbolorientiertes Malen und – im pädagogischen Bereich – die Märchenpädagogik, die der Persönlichkeitsentwicklung dient. Alle unterschiedlichen Methoden dienen der bildgestützten Selbsterfahrung, bei der Märchenmotive oder symbolische Geschichten genutzt werden, um innere Bilder, Gefühle und Themen sichtbar und bearbeitbar zu machen.
Geschichte und Verbreitung
Malen nach Märchen entstand aus der Verbindung von Volksmärchen, tiefenpsychologischer Symbolarbeit, vor allem von C. G. Jung, und kunstpädagogischen Ansätzen des 20. Jahrhunderts. Die Methoden werden im deutschsprachigen Raum, in den Niederlangen, Großbritannien, USA und Kanada angewendet.
Theoretisches Modell
Märchen enthalten archetypische Motive und symbolische Geschichten, die universelle menschliche Erfahrungen widerspiegeln. Durch kreative Gestaltung können persönliche Bedeutungen entdeckt und reflektiert werden.
Befunderhebung und Anwendung
Für die Befunderhebung und in der Anwendung wird ein Märchen gelesen oder erzählt, wodurch innere Bilder entstehen. Diese werden in einem gegenständlichen Bild gestaltet. In anschließenden Gesprächen werden Eindrücke, Gefühle und Bedeutungen reflektiert, um innere Prozesse sichtbar zu machen und gefühlsgeleitete Selbstgestaltung zu fördern.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis: Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
Suchergebnisse











