Chakren (Aura Chakra)
Chakren (Sanskrit für Rad/Wirbel), sind sieben feinstoffliche Energiezentren im Kopf sowie entlang der Wirbelsäule und werden als Organe der Seele betrachtet. Sie sollen Lebensenergie (Prāṇa) aufnehmen, verarbeiten und weiterleiten, um so Einfluss auf körperliche, emotionale und mentale Prozesse zu haben.
Geschichte und Verbreitung
Erste Erwähnungen von Chakren finden sich in Texten zwischen 500 v. Chr. und 300 n. Chr. Eine systematische Ausarbeitung erfolgte im Mittelalter, etwa zwischen dem 8. und 12. Jahrhundert. Ab 1890 wurde die Methode weiterentwickelt und 1919 von dem Inder John Woodroffe (Pseudonym Arthur Avalon) beschrieben und über Indien hinaus bekannt gemacht. Heute wird sie vor allem in Europa, Nordamerika und Australien rezipiert und angewendet.
Theoretisches Modell
Chakren sollen körperliche, emotionale und mentale Prozesse beeinflussen können. Ein durch die Regulation der Chakren harmonischer Energiefluss soll zur inneren Balance beitragen können.
Befunderhebung und Anwendung
Die Befunderhebung erfolgt über Gespräche. In der Anwendung können Meditation, innere Bilder, Atemübungen oder Auswertungsgespräche genutzt werden, um die Aufmerksamkeit gezielt auf bestimmte körperlich‑energetische Bereiche zu lenken.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis: Die Anwendungen unterliegen qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit liegen keine vor.
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