Kinder- und Jugendberatung
In der Kinder- und Jugendberatung wird Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern bei Fragen zur Erziehung, Förderung und Entwicklung geholfen. Sie unterstützt vertraulich bei belastenden Schul- und Lebenssituationen sowie bei Konflikten.
Geschichte und Verbreitung
Die Kinder‑ und Jugendberatung entstand in der Weimarer Republik (frühe 1920er‑Jahre), wurde im Nationalsozialismus ideologisch missbraucht, nach 1945 stark ausgebaut und seit den 1950ern, vor allem ab den 1960/70ern, zunehmend professionalisiert. Die Methode wird national sowie international angewendet.
Theoretisches Modell
Die Methode geht davon aus, dass Kinder, Jugendliche und ihre Eltern in schwierigen Lebenssituationen Unterstützung benötigen und durch Beratung in ihrer Entwicklung, Bewältigung sowie Orientierung gefördert werden können.
Befunderhebung und Anwendung
In Gesprächen werden Lebenssituation, Beziehungen und aktuelle Herausforderungen analysiert und gemeinsame Lösungsvorschläge erarbeitet.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis: Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
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