Signaturenlehre
Die Signaturenlehre basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip, so wird beispielsweise die Walnuss (Juglans regia) auf Grund ihrer Form mit dem Gehirn in Verbindung gebracht, oder Lungenkraut (Pulmonaris officinalis), dessen gefleckte Blätter Ähnlichkeit mit den Lungenflügeln haben. Heilpflanzen werden nach diesem Prinzip eingesetzt.
Die Signaturenlehre gab es schon in der Antike. Der Schweizer Arzt, Alchemist und Naturphilosoph Theophrastus Paracelsus hat sie formuliert und bekannt gemacht. Seither wird sie national wie international angewendet.
Die Signaturenlehre basiert auf der Vorstellung, dass man durch Ähnlichkeiten zwischen Naturerscheinungen und menschlichen Organen oder Krankheiten mögliche therapeutische Verwendungen erkennen kann.
Die Befunderhebung erfolgt anamnestisch sowie methodenspezifisch manuell, diagnostisch oder technisch. Die Anwendung wird individuell angepasst und entsprechende Heilkräuter werden verwendet.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis: Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
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