Spagyrik
Für die Spagyrik (griech. spao bedeutet trennen und aigeiro vereinen) werden Stoffe aus der Natur getrennt, bearbeitet und wieder vereinigt. Heute gibt es zahlreiche Verfahren wie beispielsweise Beyersdorff, Glückselig, Heinz, Krauss, Strathmeyer und Zimpel. Die so hergestellten Arzneimittel werden eingenommen.
Diese spagyrische Arzneimittelherstellung hat ihre Wurzeln in der vorchristlichen Zeit. Der Schweizer Arzt, Alchemist und Naturphilosoph Theophrastus Paracelsus hat sie formuliert und bekannt gemacht. Seither werden spagyrische Arzneimittel auf verschiedene Weise hergestellt und national wie international angewendet.
Durch das Trennen und Wiedervereinigen von Wirkprinzipien kommt es zur Wirkungssteigerung des spagyrischen Arzneimittels. Dafür werden pflanzliche, mineralische und tierische Ausgangssubstanzen nach alchemistischer Verfahrensweise verarbeitet.
Die Befunderhebung erfolgt anamnestisch sowie methodenspezifisch manuell, diagnostisch oder technisch. Zur Therapie werden die Arzneimittel individuell eingenommen.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis: Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
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