Humoraltherapie
Die Humoraltherapie, auch klassischen Ausleitungsverfahren genannt, stammt aus der Zeit der Humoralpathologie (Feuchtigkeit, Körpersaft‚ Leibessaft), die davon ausgeht, dass alle Krankheiten auf eine falsche Mischung von Blut, Schleim, gelber und schwarzer Galle zurückführen.
Die Humoraltherapie hat eine lange Tradition in der europäischen Naturheilkunde und wurden bereits in der Antike angewendet. Sie sind bis heute Bestandteil verschiedener komplementärmedizinischer Konzepte.
Das theoretische Modell beruht auf der Annahme, dass eine vermehrte Belastung durch Stoffwechselprodukte oder Umweltfaktoren zu funktionellen Störungen führen kann. Durch gezielte Ausleitung soll der Körper in seiner Selbstregulation unterstützt werden.
Die Befunderhebung erfolgt individuell anhand der Anamnese sowie konstitutioneller Merkmale. Die Anwendung richtet sich nach Belastung, Konstitution und allgemeinem Zustand der Person.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Humoraltherapie ist nicht für jede Person geeignet und ersetzen keine medizinische Diagnostik oder Therapie, insbesondere bei akuten oder schweren Erkrankungen.
Rechtshinweis: Die Humoraltherapie zählt zur Erfahrungsheilkunde. Eine wissenschaftlich anerkannte Wirksamkeitsbewertung liegt derzeit nicht vor.
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