Therapeutisches Arbeiten mit Symbolen
Beim Therapeutischen Arbeiten mit Symbolen werden symbolische Bilder, Gegenstände oder Metaphern (Bilder, Symboliken, innere Szenen, Vorstellungsfiguren, Bildsprache) genutzt, um emotionale und persönliche Themen sichtbar zu machen.
Geschichte und Verbreitung
Die Methode entstand aus der tiefenpsychologischen Tradition und wurde ab den 1990ern systematisch weiterentwickelt, besonders durch die Katathym‑Imaginative Psychotherapie und das Psychodrama. Die Methode wird national sowie international angewendet.
Theoretisches Modell
Der Ansatz basiert auf der Annahme, dass Symbole eine Brücke zwischen bewussten und unbewussten Prozessen darstellen können.
Befunderhebung und Anwendung
Die Befunderhebung erfolgt über Gespräche. Die Anwendung folgt einem wiederholbaren, aber flexibel geführten Ablauf: Auswahl und Platzierung von Symbolen, dialogische Exploration (Erkunden, Klären, Verstehen), vertiefende Bearbeitung sowie Integration der gewonnenen Erkenntnisse im weiteren therapeutischen Gesprächsprozess.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis: Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
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