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Eine andere Betrachtung der Depression

Eine andere Betrachtung der DepressionAlles, was wir über längere Zeit verdrängt und nicht ver- bzw. bearbeitet haben, kann leicht in depressive Verstimmungen oder Störungen führen. Bei einer Depression merkt man auf der emotionalen Ebene schlicht und ergreifend nichts mehr. Das heißt man kann weder Freude noch Traurigkeit empfinden. 

Das Leben fühlt sich stumpf und sinnlos an.
Man hat keine Kraft mehr, um die Dinge des Alltags zu erledigen; selbst waschen und Zähneputzen kann zu einem Problem werden.
Man kann schlecht oder gar nicht schlafen, fühlt sich ausgelaugt und leer.

Hier kommen nun die sogenannten Selbstheilungskräfte ins Spiel! Unser Körper versucht uns permanent erst mal selbst zu helfen. Das kann er aber nur mit den Mitteln die ihm zur Verfügung stehen. Schlägt man sich beispielsweise das Knie auf kommt von alleine Kruste drauf. Ist aber Dreck in die Wunde gekommen, macht der Körper das, was er kann ─ eitern, wovon wir jedoch nicht so begeistert sind.

Wenn wir also über längere Zeit Gefühle in uns haben, die wir nicht mehr ertragen können oder wollen, und diese mit Ablenkungen oder Verdrängung durch:

  • viel zu viel Arbeit (Workaholic)
  • regelmäßigen oder übermäßigen Alkoholkonsum
  • Drogenabusus
  • Missbrauch von Medikamenten wie z.B. Diazepam, Tranquilizer, Valium-Präparate etc.
  • Promiskuität
  • übermäßigen Fernsehkonsum
  • usw.

nicht mehr unterdrücken können, bildet unser Körper Krankheitsbilder aus, um uns darauf aufmerksam zu machen, dass hier etwas nicht in Ordnung ist oder um uns zu schützen.
Dazu kann auch eine Depression oder Burn-Out gehören.
Da Verdrängen viel Energie benötigt, steht diese dem Alltagsleben nicht mehr zur Verfügung.
Da Verdrängen anstrengend ist, steht der Körper unter einer permanenten Anspannung. Auch die Angst spielt hier eine große Rolle!

Bei der Behandlung der Depression wäre es also eine hilfreiche Option, mit Hilfe der Gesprächspsychotherapie oder der Hypnose heraus zu finden, was wir nicht mehr fühlen wollen. Oft findet sich ein ungelöster Familienkonflikt.

Es wird ergründet, wann habe ich angefangen ständig zu denken:
RUHE!
Ich brauche RUHE!
Ich halte das nicht mehr aus!
SO macht das Leben keinen Spaß mehr!



Was war zu dieser Zeit in meinem Leben los?

  • Womit war ich überfordert?
  • Was konnte ich nicht mehr ertragen?
  • Wogegen konnte ich mich nicht wehren?
  • Wo hat mein Selbstwert gelitten oder wo fehlte mein Selbstwertgefühl?

Hypnose zeigt sich immer wieder als gute Unterstützung, da es sehr anstrengend ist, ständig zu verdrängen = Stress, und die absolute Entspannung in der Hypnose richtig gut tut , kann das tatsächlich Belastende meist schnell gefunden werden kann.
Meiner persönlichen Meinung ist, dass im permanenten Verdrängen unangenehmer Gefühle, die eigentliche Ursache der depressiven Störungen zu finden ist.
Nun sagt man aber, bei einer Depression spielen auch neurobiologische Faktoren eine Rolle. Ja, es gilt als gesichert, dass bei jeder bekannten Form der Depression das endokrine System als gestört ist.
Das heißt, der Spiegel dieser Neurotransmitter ist zu hoch oder zu niedrig, oder die Resorption/Reizbarkeit der Synapsen ist verändert. Dies wird in der Regel mit Medikamenten recht schnell behoben.
Ist jedoch die Veränderung des Serotoninspiegels eine Ursache oder eine Folge der belastenden Erlebnisse?
Meiner Meinung nach, ist dies die Folge eines permanenten emotionalen Stresses. Denn Personen, die nur medikamentös daran arbeiten, zeigen meist rezidivierende Formen der Depression.
Patienten, die psychotherapeutisch an ihrer Depression arbeiten, bekommen nach einer guten Behandlung eventuell irgendwann noch mal eine leichte depressive Verstimmung, bemerken dies aber gleich und stellen die Stressoren umgehend ab.
Demnach sollte die Behandlung von depressiven Störungen auf Folgendes abzielen:

  • die Achtsamkeit und Wahrnehmung für sich selbst stärken
  • den Selbstwert aufbauen
  • NEIN sagen lernen
  • die Stressoren auffinden und bearbeiten

Weiterhin gilt es nachzudenken, inwieweit eine ungesunde Ernährung eine weitere Rolle spielt?

Dabei rückt die Betrachtung des Darms immer weiter in den Vordergrund, denn der Darm ist für den Stoffwechsel im ganzen Körper verantwortlich. Nicht selten verändert sich in Stresssituationen auch das Essverhalten. Und das eher zum Negativen. Bekommt der Körper aber nicht mehr die lebenswichtigen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, kann er seine Arbeit nicht mehr aufrecht halten.
Wir können also den Stoff des Lebens nicht mehr richtig wechseln…

 

Gabriele Harder
Heilpraktikerin für Psychotherapie

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