Mediation
Mediation ist ein strukturiertes, freiwilliges Verfahren zur konstruktiven Beilegung von Konflikten unter Begleitung einer neutralen dritten Person.
Moderne Mediation entwickelte sich im 20. Jahrhundert insbesondere in den USA und ist heute international in familiären, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Konfliktfeldern etabliert.
Grundlage sind kommunikationspsychologische, konflikt- und lösungsorientierte Modelle. Mediation geht davon aus, dass Konfliktparteien eigenverantwortlich tragfähige Lösungen entwickeln können, wenn ein strukturierter und allparteilicher Rahmen gegeben ist.
Die Mediation erfolgt in klar definierten Phasen (Auftragsklärung, Themensammlung, Interessenklärung, Lösungsentwicklung, Vereinbarung). Die Mediatorin oder der Mediator moderiert den Prozess, trifft jedoch keine eigenen Entscheidungen für die Parteien.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung bestimmt.
Grenzen der Methode: Mediation setzt Freiwilligkeit, Gesprächsbereitschaft und Entscheidungsfähigkeit der Beteiligten voraus. Sie ersetzt keine rechtliche Beratung oder gerichtliche Entscheidung.
Rechtshinweis: Die Durchführung unterliegt den jeweiligen gesetzlichen Regelungen (z. B. Mediationsgesetz) sowie berufsrechtlichen Rahmenbedingungen.
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