Heileurythmie
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Die Heileurythmie ist eine etablierte Bewegungstherapie. Sie findet Anwendung bei einer Vielzahl von akuten, chronischen und degenerativen Erkrankungen und wird darüber hinaus im Rahmen der Prävention unter salutogenetischen (Gesundwerdung) Gesichtspunkten sowie zur Prophylaxe und Nachsorge verwendet.
Die Heileurythmie wurde im frühen 20. Jahrhundert von Rudolf Steiner und Ita Wegman entwickelt. Sie ist Bestandteil der anthroposophischen Medizin und wird international angewendet.
Das theoretische Modell basiert auf der Annahme, dass Bewegung, Rhythmus und Gestik regulierend auf Organfunktionen und seelische Prozesse wirken können. Krankheit wird als Störung dieser Zusammenhänge verstanden.
Die Befunderhebung erfolgt anamnestisch sowie durch Beobachtung von Bewegung und Konstitution. Die Anwendung besteht aus individuell angepassten Bewegungsübungen unter Anleitung.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Heileurythmie ersetzt keine medizinische Diagnostik oder Therapie und wird begleitend eingesetzt.
Rechtshinweis: Heileurythmie ist Teil der anthroposophischen Medizin. Die wissenschaftliche Bewertung ist indikationsabhängig.
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