Festhaltetherapie
Die Festhaltetherapie ist eine Form der körperorientierten Psychotherapie, bei dem das bewusste Halten einer Person negative Gefühle reduzieren und Bindungsstörungen beheben soll. Neugeborene bauen eine intensive positive Bindung auf.
Die Methode wurde in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Umfeld bindungsorientierter und körpernaher Therapieansätze entwickelt. Sie wird national sowie international angewendet.
Das theoretische Modell geht davon aus, dass durch körperliche Nähe, emotionale Konfrontation und Beziehungserleben, sowie innere Konflikte und Bindungserfahrungen bearbeitet werden können.
Die Befunderhebung erfolgt anamnestisch und beziehungsorientiert. Die Anwendung umfasst Umarmungen und Berührungen.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis: Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Eine wissenschaftlich anerkannte Wirksamkeitsbewertung liegt derzeit nicht vor.
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