Bowen-Therapie
Die Bowen-Therapie ist ein sanftes, manuelles Verfahren, bei dem mit gezielten, rollenden Griffen an Muskeln, Sehnen und Faszien gearbeitet wird. Ziel ist es, körpereigene Regulations- und Anpassungsprozesse zu unterstützen.
Die Bowen-Therapie wurde im 20. Jahrhundert von Tom Bowen in Australien entwickelt. Von dort aus verbreitete sie sich international und wird heute in vielen Ländern als komplementärmedizinische Methode angewendet.
Das theoretische Modell geht davon aus, dass gezielte manuelle Impulse dem Nervensystem Informationen zur Selbstregulation vermitteln. Beschwerden werden als Ausdruck funktioneller Spannungs- und Anpassungsstörungen verstanden.
Die Befunderhebung erfolgt anamnestisch sowie durch Beobachtung von Bewegung und Spannungszuständen. Die Anwendung besteht aus einzelnen, präzisen Griffen mit Ruhepausen zwischen den Sequenzen.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Bowen-Therapie ersetzt keine medizinische Diagnostik oder Therapie und ist nicht zur alleinigen Behandlung schwerer oder akuter Erkrankungen geeignet.
Rechtshinweis: Die Bowen-Therapie beruht auf erfahrungsmedizinischen Konzepten. Eine wissenschaftlich einheitlich anerkannte Wirksamkeitsbewertung liegt derzeit nicht vor.
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