Licht-Therapie
In der Lichttherapie werden helles weißes Tageslicht, Blaulicht (450–480 nm), UV-A und UV-B sowie Infrarotlicht eingesetzt, abhängig von der jeweiligen Erkrankung und dem therapeutischen Ziel.
Die therapeutische Nutzung von Licht wurde bereits im frühen 20. Jahrhundert erforscht. Seit den 1980er Jahren wird die Lichttherapie im Zusammenhang mit saisonalen Stimmungsschwankungen untersucht und wird in der Chronobiologie (Wissenschaft von der inneren Uhr) national sowie international angewendet.
Der Ansatz basiert auf der Wirkung von Licht auf den Hormonhaushalt sowie den Tagesrhythmus des Menschen.
Für die Befunderhebung wird ein Gespräch geführt. Die Anwendung erfolgt durch das zeitlich festgelegte Sitzen vor dem entsprechenden Lichtgerät, häufig in den Morgenstunden.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode
Bei bestimmten Augenerkrankungen oder gesundheitlichen Problemen sollte die Anwendung vorher ärztlich abgeklärt werden. Die Lichttherapie ersetzt keine medizinische Behandlung.
Rechtshinweis
Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
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