Akzeptanz- und Commitment-Therapie ACT
Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) ist ein Ansatz der modernen Verhaltenstherapie. Ziel ist es, einen flexibleren Umgang mit Gedanken und Gefühlen zu entwickeln und sich stärker an persönlichen Werten zu orientieren.
ACT wurde in den 1980er Jahren von dem amerikanischen Prof. Steven C. Hayes und Kollegen entwickelt. Heute wird sie weltweit in Psychotherapie, Coaching und Beratung angewendet.
Die Methode basiert auf der Relational Frame Theory (durch Sprache und Denken Bedeutungen erschaffen). Im Mittelpunkt stehen sechs Kernprozesse: Akzeptanz, kognitive Defusion (Abstand zu Gedanken finden), Achtsamkeit, Selbst-als-Kontext (Sich selbst als stabilen Beobachter der eigenen Erfahrungen sehen), Werterklärung und stabiles Handeln.
Zu Beginn werden persönliche Ziele, Belastungen und Werte erfasst. ACT arbeitet unter anderem mit Achtsamkeitsübungen, Metaphern, Reflexionsübungen und praktischen Handlungsstrategien.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: ACT ersetzt keine medizinische oder psychiatrische Behandlung bei schweren psychischen Erkrankungen.
Rechtshinweis: Psychotherapeutische Behandlungen unterliegen gesetzlichen Regelungen und dürfen nur von entsprechend qualifizierten Fachpersonen durchgeführt werden.
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