Tiefenpsychologische Psychotherapie
Die Tiefenpsychologische Psychotherapie ist aus der Psychoanalyse Sigmund Freuds hervorgegangen. Sie geht davon aus, dass unbewusste, meist frühkindliche Konflikte das aktuelle Erleben und Verhalten prägen. Diese Konflikte sollen, in zeitlich begrenzterer Form als in der klassischen Psychoanalyse, bewusst gemacht und bearbeitet werden.
Geschichte und Verbreitung
Die Methode entwickelte sich aus der Psychoanalyse und gehört seit 1967 zu den anerkannten psychotherapeutischen Verfahren. Inhaltlich reicht sie jedoch bis in die Psychoanalyse Freuds und C. G. Jungs zurück und wurde im Laufe des 20. Jahrhunderts zu einem zeitgemäßen, konfliktorientierten Verfahren weiterentwickelt. Die Methode wird national sowie international angewendet.
Theoretisches Modell
Der Ansatz geht davon aus, dass frühere Erfahrungen und unbewusste Prozesse das Verhalten beeinflussen.
Befunderhebung und Anwendung
Zur tiefenpsychologischen Psychotherapie gehören Gespräche, die Reflexion innerer Konflikte (Nachdenken, Verstehen, Einordnen) sowie die Analyse aktueller und früher Beziehungsmuster zu den zentralen diagnostischen und therapeutischen Methoden.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis: Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und anerkannt.
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