Schattenprinzip
Das Schattenprinzip bezieht sich auf psychologische Konzepte, nach denen Menschen Eigenschaften oder Gefühle, die sie an sich selbst ablehnen, unbewusst verdrängen können. Die Auseinandersetzung mit diesen Anteilen kann zur persönlichen Entwicklung beitragen.
Geschichte und Verbreitung
Das Schattenprinzip wurde in den 1900ern aus der Analytischen Psychologie von C. G. Jung heraus entwickelte, als Abgrenzung zur klassischen Psychoanalyse Freuds. Das Konzept wird national sowie international angewendet.
Theoretisches Modell
Wird Unangenehmes verdrängt, bleibt es im Unbewussten aktiv und kann sich auf Emotionen, Denken und körperliches Wohlbefinden auswirken. Durch Bewusstmachen und Benennen statt Wegdrücken kann Entlastung und Veränderung entstehen.
Befunderhebung und Anwendung
Für die Befunderhebung werden relevante Informationen zu Lebensumständen sowie inneren Mustern erfasst, und in der Anwendung die gewonnenen Erkenntnisse praktisch umgesetzt, indem belastende Muster verändert und neue Wege eingeübt werden.
Hinweis
Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode
Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis
Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
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