Psychophysiognomische Beratung
Die Psychophysiognomische Beratung analysiert äußere Erscheinungsmerkmale, also Gesichtszüge, Gestik sowie Körperform und -haltung als Ausdruck innerer Gefühlsmuster, um typische Denk‑, Fühl‑ und Verhaltensmuster sichtbar zu machen und daraus Hinweise auf Fähigkeiten, Bedürfnisse und Entwicklungsperspektiven abzuleiten.
Geschichte und Verbreitung
Erste Beschreibungen zur Deutung von Gesicht und Ausdruck finden sich bei dem griechischen Philosophen Aristoteles (384–322 v. Chr.) und dem Schweizer Theologen Johann Caspar Lavater (1741–1801). Aus diesen Deutungsansätzen entwickelte sich, jeweils dem Zeitgeist angepasst, die moderne Psychophysiognomische Beratung. Die Methode wird national sowie international angewendet.
Theoretisches Modell
Die Methode geht davon aus, dass äußere sichtbare Manifestationen innerer psychischer Muster sind. Diese Muster umfassen typische Gefühlsreaktionen, Denkweisen und Verhaltensneigungen, die sich im Laufe der Entwicklung stabilisiert haben.
Befunderhebung und Anwendung
Für die Befunderhebung werden Gesicht, Haltung und Körpersprache betrachtet. In der Anwendung werden die daraus gewonnenen Kenntnisse genutzt, um einer Person verständlich zu erklären, welche inneren Muster dahinterstehen und wie sie damit im Alltag besser umgehen kann.
Hinweis
Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode
Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis
Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
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