Gewaltfreie Kommunikation
In der Gewaltfreien Kommunikation wird zunächst bewertungsfrei beobachtet. Aus der resultierenden Wahrnehmung entsteht ein Gefühl, das auf ein zugrunde liegendes Bedürfnis verweist, welches nicht als Forderung, sondern als konkrete, freiwillig erfüllbare Bitte ausgedrückt wird.
Geschichte und Verbreitung
Die Methode wurde 1963 von dem amerikanischen Psychologen Marshall Rosenberg begonnen. In den frühen 1970ern gab er erste Veröffentlichungen sowie frühe Modellversion (Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis, Bitte). Die Methode wird seit den 1980ern national sowie international angewendet.
Theoretisches Modell
Die Gewaltfreie Kommunikation arbeitet mit vier Schritten: Eine Situation ohne Bewertung beschreiben, das eigene Gefühl ausdrücken, das dahinterliegende Bedürfnis benennen und daraus eine konkrete, freiwillige Bitte formulieren.
Befunderhebung und Anwendung
In der Befunderhebung und Anwendung werden strukturierte Gespräche geführt. Durch aktives, empathisches Zuhören und gezielte, klärende Fragen werden Beobachtungen, Gefühle und Bedürfnisse herausgearbeitet, aus denen konkrete, freiwillig erfüllbare Bitten entstehen.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis: Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
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