Therapeutisches Lesen
Therapeutisches Lesen (Bibliotherapie) nutzt gezielt ausgesuchte, zur Lebenssituation passende Literatur, um emotionale Unterstützung für das bestehende Problem oder Thema, beispielsweise Trauer oder Angstbewältigung, zu bekommen.
Geschichte und Verbreitung
Die Methode wird seit dem 20. Jahrhundert in psychologischer Beratung und Pädagogik verwendet.
Theoretisches Modell
Geschichten und Texte können neue Perspektiven eröffnen und emotionale Prozesse anregen.
Befunderhebung und Anwendung
Die Befunderhebung umfasst ausführliche Gespräche. Passende Literatur wird ausgewählt, gelesen und mit oder ohne begleitendes Gespräch verarbeitet.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis: Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
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