Natur- und Erlebnispädagogik
Die Natur- und Erlebnispädagogik fördert aktives, erfahrungsbasiertes Lernen in der Natur. Durch praktische Erlebnisse und Entdeckungen werden Selbstwahrnehmung, Problemlösefähigkeit, Teamkompetenz und die Widerstandskraft gestärkt.
Geschichte und Verbreitung
Die moderne Erlebnispädagogik entstand 1941 mit der Gründung von Outward Bound (Menschen verlassen ihre Komfortzone, wachsen an Herausforderungen, kehren gestärkt zurück) durch den deutschen Reformpädagogen Kurt Hahn. Die Methode wird national sowie international angewendet.
Theoretisches Modell
Die Natur- und Erlebnispädagogik geht davon aus, dass Lernen dann besonders wirksam ist, wenn Menschen durch eigenes Handeln und unmittelbare Erfahrungen aktiv in den Lernprozess eingebunden sind.
Befunderhebung und Anwendung
In der Befunderhebung und in der Anwendung werden Aktivitäten wie Teamaufgaben, Naturwanderungen, Naturprojekte oder Gesprächsrunden eingesetzt. Nach den Erfahrungen erfolgt eine gemeinsame Auswertung, in der persönliche Erkenntnisse und Lernprozesse entstehen können.
Hinweis: Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode: Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis: Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
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