Intuition
Intuition in der Therapie ist eine bewusste, körperlich‑emotionale Wahrnehmung, die als erste Orientierung dient und behutsam als vorläufige Hypothese formuliert werden kann.
Geschichte und Verbreitung
Die Verbindung von Therapie und Unbewusstem geht auf Sigmund Freud und C. G. Jung zurück. Ab den 1920er/30ern nutzte Jacob L. Moreno körperorientierte Arbeit (Psychodrama), später prägten Carl Rogers (Empathie, Präsenz) und Eugene T. Gendlin (felt sense, Focusing) die systematische Nutzung körperlichen Erlebens. Diese Methoden werden national und international angewendet.
Theoretisches Modell
Intuition wird in der Therapie als ergänzende, leiblich-emotionale Wahrnehmung verstanden. Sie liefert keine abschließende Deutung, sondern dient als erste Orientierung im therapeutischen Prozess.
Befunderhebung und Anwendung
Für die Befunderhebung und die Anwendung werden methodenspezifische Gespräche geführt, damit intuitive Wahrnehmungen sicher, transparent und prüfbar in den therapeutischen Prozess integriert werden können.
Hinweis
Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode
Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis
Die Anwendungen unterliegen qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit liegen keine vor.
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