EMDR
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing, übersetzt: Augen-Bewegung, Desensibilisierung, Verarbeitung) soll Menschen, nach traumatischen Ereignissen, durch geführte Augenbewegungen helfen, Erlebnisse, ähnlich wie beim Schlaf oder in Träumen, zu verarbeiten.
Geschichte und Verbreitung
Das Verfahren wurde Ende der 1980er von der amerikanischen Psychologin Francine Shapiro entwickelt und wird national wie international angewendet.
Theoretisches Modell
Traumatische Erfahrungen werden im Gedächtnis fehlgeleitet gespeichert. Durch geführte Augenbewegungen kann eine angepasste Verarbeitung erfolgen.
Befunderhebung und Anwendung
Für die Befunderhebung werden ausführliche Gespräch geführt. Die Therapie folgt einem klar strukturierten Acht-Phasen-Modell, das Stabilisierung, Verarbeitung und Integration umfasst.
Hinweis
Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode
Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis
Die Anwendungen unterliegen qualifikations-, indikations- und rechtlichen Die Anwendungen unterliegen qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit wird unterschiedlich bewertet.
Hakomi
Kurzbeschreibung
Hakomi (Hopi‑Sprache: Wer bist du?) nutzt achtsames Spüren von Körperspannung, Haltung, Atmung sowie Bewegungsimpulsen, um Unbewusstes sichtbar zu machen und mehr Wahlfreiheit im eigenen Verhalten zu ermöglichen.
Geschichte und Verbreitung
Die Methode wurde in den 1970ern von dem amerikanischen Psychologen Ron Kurtz entwickelt, indem er verschiedene Therapieformen mit Elementen östlicher Philosophie kombinierte. Die Methode wird national sowie international angewendet.
Theoretisches Modell
Hakomi geht davon aus, dass Veränderung von selbst entsteht, wenn die Bedingungen stimmen, ohne Analyse, Druck oder Konfrontation. Im Zustand innerer Achtsamkeit wird über den Körper Zugang zu unbewussten Mustern möglich.
Befunderhebung und Anwendung
Für die Befunderhebung werden methodenspezifische Gespräche geführt. In der Anwendung begleitet der Therapeut im Achtsamkeitszustand mit kurzen Sätzen, Mini‑Gesten oder Berührung, damit die inneren Erfahrungen besser verstanden und integriert werden können.
Hinweis
Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode
Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis
Die Anwendungen unterliegen qualifikations-, indikations- und rechtlichen Die Anwendungen unterliegen qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit wird unterschiedlich bewertet.
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