Trauerbegleitung
Trauerbegleitung ist eine einfühlsame Unterstützung eines Menschen nach einem Verlust, um mit den eigenen Gefühlen leben zu lernen, Orientierung zu finden und allmählich ein neues inneres Gleichgewicht zu entwickeln.
Geschichte und Verbreitung
Die Trauerbegleitung entwickelte sich im 20. Jh. aus Seelsorge, Sozialarbeit und Psychotherapie. Ab den 1970ern wurden neue Trauermodelle von der in der Schweiz geborenen amerikanischen Psychotherapeutin Elisabeth Kübler‑Ross sowie den amerikanischen Psychologen J. William Worden und Therese A. Rando professionalisiert. Die Methode wird national sowie international angewendet.
Theoretisches Modell
Trauerbegleitung basiert auf der Annahme, dass Menschen nach einem Verlust einen psychischen Anpassungsprozess durchlaufen, der durch professionelle Unterstützung gehalten, strukturiert und erleichtert werden kann.
Befunderhebung und Anwendung
Für die Befunderhebung und die Anwendung werden methodenspezifische, zugewandte Gespräche geführt. Dabei wird die trauernde Person einfühlsam und strukturiert durch den Trauerprozess begleitet, indem Gefühle gehalten, Orientierung gegeben und die Integration des Verlusts in das eigene Leben unterstützt wird.
Hinweis
Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode
Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis
Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
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