Telefonseelsorge
Telefonseelsorge ist eine anonyme, rund um die Uhr erreichbare Krisenhilfe, bei der geschulte, oft ehrenamtliche, Mitarbeitende Menschen in akuten Belastungs- oder Notlagen durch Entlastung, Zuhören und Halt unterstützen.
Geschichte und Verbreitung
Die Telefonseelsorge entstand in den 1950er‑Jahren aus ersten britischen Krisentelefonen, die rund um die Uhr anonym erreichbar waren. In Deutschland entwickelte sich daraus ab den 1960ern ein ökumenisches Netzwerk, das bis heute von geschulten Ehrenamtlichen getragen wird. Die Methode wird national sowie international angewendet.
Theoretisches Modell
Ein kurzes, zugewandtes Telefonat kann hilfreich sein, weil Menschen in akuten Krisen oft jemanden brauchen, der aktiv zuhört, emotional entlastet und erste Orientierung gibt, sodass wieder minimale Handlungsfähigkeit entsteht.
Befunderhebung und Anwendung
Die Telefonseelsorge stabilisiert in akuten Krisen, hört aktiv zu und hilft, einen kleinen, entlastenden nächsten Schritt zu finden, jedoch ohne Beratungskontext, ohne Analyse und ohne Zielorientierung.
Hinweis
Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode
Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis
Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
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