Sandspiel
Sandspiel-Therapie ist eine spielerische symbolorientierte Methode, bei der mit altersentsprechenden Figuren und Gegenständen in einer Sandkiste symbolische Szenen gestaltet werden, um Themen und Gefühle zum Verarbeiten sichtbarer zu machen.
Geschichte und Verbreitung
Die Methode basiert auf die World Technique der britischen Ärztin Margaret Lowenfeld. In den 1950ern entwickelte die Schweizer Psychologin Dora Kalff, unter Einbezug der Analytischen Psychologie C. G. Jungs, das therapeutische Sandspiel. Die Methode wird national sowie international angewendet.
Theoretisches Modell
Die Methode des Sandspiels geht davon aus, dass symbolischer Ausdruck unbewusste Prozesse sichtbar macht und damit für Verständnis sowie Verarbeitung zugänglich wird.
Befunderhebung und Anwendung
Für die Befunderhebung und in der Anwendung werden Szenen mit Figuren oder Gegenständen im Sand gestaltet. Anschließend können Eindrücke und Bedeutungen bewusst wahrgenommen werden.
Hinweis
Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode
Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis
Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
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