Psychosoziale Krisenintervention
Die psychosoziale Krisenintervention unterstützt und begleitet Menschen in akuten belastenden Ereignissen und Ausnahmesituationen, um Überforderung schnell zu reduzieren, Orientierung zu geben und Handlungsfähigkeit wiederherzustellen.
Geschichte und Verbreitung
Begründer der modernen Krisentheorie war der amerikanische Psychiater Gerald Caplan, der in den 1950ern die theoretische Basis entwickelte, aus der später die psychosoziale Krisenintervention hervorging.
Theoretisches Modell
Die Methode geht davon aus, dass bei einer Krise die vorhandenen Bewältigungsstrategien überfordert werden, und dass Intervention durch Stabilisierung, Orientierung sowie Aktivierung der eigenen Fähigkeiten die Handlungsfähigkeit schnell wiederherstellen kann.
Befunderhebung und Anwendung
In der Befunderhebung wird die aktuelle Lage schnell und strukturiert erfasst. In der Anwendung wird für Klärung der Situation, Beruhigung, Aktivierung eigener Fähigkeiten und konkrete, sofort umsetzbare nächste Schritte gesorgt.
Hinweis
Diese Beschreibung ist rein redaktionell und nicht zur werblichen Nutzung auf therapeutischen Webseiten bestimmt.
Grenzen der Methode
Die Methode ersetzt keine notwendige medizinische Diagnostik oder ärztliche Behandlung.
Rechtshinweis
Die Anwendung unterliegt qualifikations-, indikations- und rechtlichen Rahmenbedingungen. Die wissenschaftliche Bewertung der Wirksamkeit ist indikationsabhängig und nicht einheitlich.
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